Am 13. November fand in Siershahn das 17. Mäuseturnier für Judokas im Alter von 7 bis 9 Jahren statt. Unter den 73 Kämpfern aus 13 Vereinen des In- und Auslandes waren auch 4 Kämpfer vom Judo und Ju-Jutsu Club Yama Arashi Herborn vertreten.

 

Als erstes ging Paul Hisge auf die Matte. In der Gewichtsklasse bis 33,5 kg traf er zuerst auf einen höher graduierten Kämpfer aus Untermosel. Paul gelang mit einem Tai-Otoshi Wurf eine Waza-Ari Wertung (Fastpunkt). Er konnte dann seinen Gegner am Boden halten und gewann den ersten Kampf. Auch im zweiten Kampf stand ihm ein höher graduierter und erfahrener Kämpfer aus Bad Ems gegenüber. Es war ein starker Kampf, in welchem beiden Kämpfern keine Wertung gelang. So mussten am Ende die Kampfrichter entscheiden und gaben den Kampf an Paul, dank seines engagierteren Auftretens. Im dritten Kampf stand Paul einem Gegner aus Rhens gegenüber. Beiden gelang im Stand keine entscheidende Wertung, doch Paul brachte seinen Gegner zu Boden und konnte ihn dort mit einer Haltetechnik bezwingen. Somit wurde er Sieger seiner Gruppe.

Danach trat Leni Kauferstein im Pool bis 21 kg an. Leni ist noch unerfahren auf der Matte, konnte dies aber im ersten Kampf durch einen engagierten Auftritt ausgleichen. Gegen eine Kämpferin aus Neuwied gelang es ihr lange mitzuhalten. Leider kam sie eine Sekunde vor Kampfende durch eine Fußtechnik zu Fall und verlor mit einem Yuko (kleine Wertung). Im zweiten Kampf stand ihr eine sehr erfahrene Kämpferin aus Siershahn gegenüber. Leni kam schnell in eine Haltetechnik und verlor auch diesen Kampf. Sie wurde am Ende Dritte.

Ihre Vereinskameradin Ana Kaline Stradas ging in der Klasse bis 23 kg an den Start. Im ersten Kampf stand ihr eine ebenfalls noch unerfahrene Kämpferin aus Urmitz gegenüber. Nach einigen Belehrungen des Kampfrichters kam Ana immer besser in den Kampf und konnte mit einem Uki-Goshi (kleine Hüfttechnik) ihre Gegnerin zu Fall bringen. Dafür erhielt sie einen Yuko. Leider gelang es der Kämpferin aus Urmitz kurz vor Schluss Ana mit einem Osoto-Otoshi auf den Rücken zu werfen. Dafür gab es einen Ippon (vollen Punkt) und Ana verlor ihren ersten Kampf. Im zweiten gegen eine Kämpferin aus Neuwied machte sie es besser. Mit der Osoto-Otoshi Technik gelang ihr erst ein Yuko und anschließend ein Ippon. Damit errang sie den zweiten Platz in dieser Gruppe.

Parallel dazu kämpfte Silvio Eckhardt bis 23 kg. Im ersten Kampf war er leider noch viel zu vorsichtig und griff seinen Gegner aus Bad Ems nicht entscheidend an. Er verlor diesen Kampf, nachdem er umgedrückt wurde, am Boden mit Ippon. Auch den zweiten Kampf begann er sehr verhalten. Im Verlauf dieses Kampfes fasste er aber Mut, ging immer engagierter zur Sache und bekam für eine Osoto-Otoshi-Technik einen Yuko und den Sieg. Mit diesem Selbstvertrauen ging er in seinen dritten Kampf gegen einen Judoka aus Neuwied. Diesmal griff er sofort richtig an, konnte seinen Gegner nach kurzer Zeit mit einer Fußtechnik zu Boden bringen und hier bis zum Ende der Kampfzeit festhalten. Damit gelang es ihm, den zweiten Platz seiner Gruppe zu erreichen.

 

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