Am 17.02.2018 fand in Maintal die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft U18 der Judokas der Landesverbände Hessen, Rheinland, Saarland und der Pfalz statt.
Daran durften nur Judokas teilnehmen, welche sich zuvor auf den jeweiligen Landesmeisterschaften durch Platzierungen qualifizierten. Von den einheimischen Vereinen erreichten dies Leon Schreder vom Yama Arashi Herborn als Hessenmeister und Emma Klahr vom TV Niederscheld als Drittplatzierte auf Landesebene.

 

 


Leon startete in seinem letzten Jahr als U18 Kämpfer sehr selbstbewusst in seiner Klasse bis 73 kg. In der ersten Runde hatte er es mit einem Kämpfer aus Trier zu tun. Schon nach kurzer Zeit konnte er ihn mit einer Kesa-Gatame Festhaltetechnik bezwingen. In der zweiten Runde stand ihm ein Judoka aus Speyer gegenüber. Nach einem gerollten Seoi-Nage Wurf, für den er eine Waza-Ari-Wertung erhielt, konnte er seinen Gegner in eine Kami-Shiho-Gatame Festhaltetechnik bekommen und gewann den Kampf mit einem zweiten Waza-Ari. In seinem dritten Kampf, dem Halbfinale, ging es gegen einen Judoka aus Koblenz. Nach einem zeitweise ausgeglichenen Kampf konnte Leon seinen Gegner so greifen, dass ihm ein spektakulärer Ausheber zu einer O-Goshi-Technik gelang, für welche er einen vollen Punkt (Ippon) bekam. Damit stand er im Finale. Dort traf er auf einen Kämpfer aus Rodenbach / Pfalz. Leon gelang es wiederum, seinen Gegner in eine Kami-Shiho-Gatame Festhaltetechnik zu bekommen, aus der sich dieser trotz starker Gegenwehr nicht mehr befreien konnte. Somit wurde Leon Südwestdeutscher Meister der Altersklasse U18 und startet in zwei Wochen bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Herne.
Emma, letztes Jahr noch in der U15 gestartet und dort dritte der Südwestdeutschen Meisterschaft hatte es in ihrer Klasse bis 57 kg mit 10 Judokas zu tun. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf sie auf eine Kämpferin aus dem Saarland. Emma hielt den Kampf lange offen und konnte gerade am Boden sich ihrer Gegnerin immer wieder gut erwehren. Leider kam sie gegen Ende der Kampfzeit in eine Haltetechnik, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte und verlor diesen Kampf. In der zweiten Runde traf sie auf eine Kämpferin aus dem Rheinland. Auch hier wurde Emma in eine Festhaltetechnik genommen, schaffte es aber diesmal, vor Ablauf der Haltezeit sich daraus zu befreien. Kurz darauf gelang es ihrer Gegnerin, Emma zu werfen, wofür es einen Waza Ari gab und damit verlor Emma auch diesen Kampf und schied aus.

 

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